IGeHo erneuert drei Jahre alte Forderung nach Verkehrskonzept

Anlässlich der geänderten Radverkehrsführung in Handorf-Langenberg Steinfelder Damm sowie in Holdorf auf der L 851 von der Bedarfsampel am Bahnübergang bis zur B 214 und auf der L 852 von der Großen Straße bis zum Fahrbahnteiler am Friedhof erinnert die Interessengemeinschaft Holdorf (IGeHo) an das schon vor drei Jahren von ihr beantragte Radverkehrskonzept.

Ratsherr Thomas Deters sagt: „Als IGeHo haben wir vor genau drei Jahren, im August 2023, ein Radverkehrskonzept beantragt. Denn für Radfahrer gibt es viele unklare und deshalb gefährliche Punkte in Holdorf. Der Rat hat daraufhin wenige Monate später beschlossen, ein Mobilitätskonzept zu erstellen. Genau so muss es aus IGeHo-Sicht gehen: erst ein vernünftiges Konzept, dann Umsetzung.

Ratsherr Thomas Deters mit Fahrrad an einer der von ihm gemeinten Problemstellen, an der Kreuzung Große Straße / Neuenkirchener Straße / Ostring.
Ratsherr Thomas Deters mit Fahrrad an einer der von ihm gemeinten Problemstellen, an der Kreuzung Große Straße / Neuenkirchener Straße / Ostring.

Leider hat der Bürgermeister das vom Rat beschlossene Mobiltätskonzept bis heute nicht auf den Weg gebracht. Das Ergebnis ist ein Flickenteppich aus teils wenig verständlichen Maßnahmen. Dazu zählen auch die jetzigen Änderungen, die zurecht viele Fragen hervorrufen. Die Gemeinde verantwortet diese Änderungen zwar nicht. Ein Mobilitätskonzept hätte aber einen ganzheitlichen und fachkundigen Blick auf die Situation und regelkonforme Lösungen ermöglicht, die auch in der Praxis funktionieren.

Die IGeHo macht sich weiter für ein umfassendes Konzept stark, das die ganze Gemeinde betrachtet, statt dass wir an einzelnen Stellen rumdoktern.“ (AL)

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