Bürgermeisterkandidat informiert bei Radtour

Die Aktion einer gemeinsamen Radtour hat schon Tradition, die Themen waren neu: Etwa 25 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich am 11. Juli auf Einladung der Interessengemeinschaft Holdorf (IGeHo) auf eine Radtour durch die Gemeinde Holdorf und ihre Bauerschaften gemacht. Start war beim Rathaus, begrüßt und willkommen geheißen wurden sie dabei in Abwesenheit des Vorsitzenden Andreas Lucht vom IGeHo-Bürgermeisterkandidaten Ingo Mersmann. Dieser hatte unterwegs einiges an Infos und Denkanstößen vorbereitet.

Radfahrer hintereinander auf einem schattigen Radweg
Die Teilnehmenden radelten die verschiedenen Ortsteile ab.

Unter dem Titel “Töwer-Talk” ging es mit Zwischenstationen von Erdkühlschrank zu Erdkühlschrank, konkret von Holdorf nach Handorf-Langenberg, Grandorf, zum Heidesee, in das Bau- und Wohngebiet Bäkeesch und zum Abschluss nach Fladderlohausen. Themen an den einzelnen Stationen waren unter anderem der aktuelle Stand der geplanten Schließung einiger Bahnüberquerungen in Grandorf, die Situation rund um den Wasserstand des Heidesees und die Schaffung generationsverbindenden Wohnraums in der Gemeinde. Mit der Expertise und unter der Leitung der IGeHo-Ratskandidierenden Monika Siefke, Sergej Belz und Sabine von der Heide lieferte Bürgermeisterkandidat Mersmann interessante Informationen zum Sachstand der einzelnen Themen.

Auf einer kleinen Lichtung steht links ein Mann und redet, sitzende Menschen hören ihm zu. Parkende Räder sind teils zu sehen.
Am Heidesee gab Bürgermeisterkandidat INgo Mersmann (stehend) Impulse für eine lebhafte Diskussion.

Bei einem Zwischenstopp an der Station “Middendorfs Kreuz” direkt am Heidesee wurde engagiert über die Wassersituation und den Zusammenhang mit der Wasserförderung durch den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) beim Wasserwerk in Fladderlohausen diskutiert. Mersmann hatte hierzu im Vorfeld recherchiert und bot einige interessante Impulse. “Es wurde sehr deutlich, dass dieses Thema den Holdorferinnen und Holdorfern unter den Nägeln brennt”, zeigte er sich beeindruckt vom Engagement und Interesse der Teilnehmenden. Und versprach, am Thema dranzubleiben.

Der gesellige Abschluss der Tour fand – auch das schon beinahe eine IGeHo-Tradition – bei Heinrich von Höne alias Heini aus Lorse statt. Dort wurde gegrillt und der Austausch vertieft. (EW)

Veröffentlicht am
Kategorisiert als Neues