Einmal mehr hat im Ausschuss Planen und Bauen am 24. März die inoffizielle „Große Koalition“ aus CDU und SPD im Holdorfer Rat eine IGeHo-Idee direkt im Ansatz abgelehnt. Es ging um den Antrag zum generationenverbindenden Wohnen. Als zukunftsträchtige Erweiterung einer – von der CDU beantragten – reinen Seniorenwohnanlage hatte die IGeHo die Entwicklung einer generationsverbindenden Wohnanlage inklusive Bürgerdialog vorgeschlagen. Mit Beidem wollte sich die Ausschussmehrheit nicht weiter beschäftigen.
Sergej Belz, beratendes Mitglied der IGeHo-Fraktion, sagt dazu: „Mit dieser Ablehnung wurde eine Chance auf mehr Vielfalt, lebendige Nachbarschaft und Zukunft vertan. Wir bleiben trotzdem an dem Thema dran, für Wohnen, das Menschen verbindet und nicht nach Altersgruppen trennt, und für umfassende Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

Denn nur vielfältige, gemischte Wohngebiete, mit den und für die Menschen entwickelt, sind auf Dauer lebendig und ermöglichen den Generationen, voneinander zu profitieren, statt sich voneinander abzuschotten. Das gilt umso mehr, weil generationsübergreifendes Wohnen in den Familien keine Selbstverständlichkeit mehr ist.“ (AL)
