#IGeHobesucht Feuerverzinkung Holdorf

Moderne und hochtechnisierte Anlagen, in denen 120 Menschen in zweieinhalb Schichten täglich mit kleinen, großen oder sogar riesigen Produkten arbeiten und an deren Langlebigkeit mitwirken: Die Seppeler Feuerverzinkung in Holdorf ist ein innovatives Unternehmen, das für diverse Branchen aus der Region, dem gesamten Bundesgebiet und dem europäischen Ausland hochwertigen Korrosionsschutz für Artikel jeglicher Größenordnung bietet. Das Unternehmen im Holdorfer Industriegebiet war am 14. Januar Ziel von zehn Mitgliedern der Interessengemeinschaft Holdorf (IGeHo) im Rahmen der Initiative „IGeHo besucht”. Der IGeHo-Vorsitzende Andreas Lucht zeigte sich mit der Gruppe beeindruckt vom modernen Produktionsstandard des hochspezialisierten Unternehmens.

Eine Grupe von etwa zehn Personen in orangen Warnwesten steht in einer Industriehalle links vom Rand einer großen Wanne.
Die größte Verzink-Wanne Deutschlands beeindruckte die Gäste.

Der Neubau des Standorts wurde 2017 in Betrieb genommen und verfügt über den breitesten Verzinkungskessel Deutschlands, machte Geschäftsbereichsleiter Markus Wehage deutlich. Und genau in dieser Größe ist auch ein wichtiges Thema begründet, dass die Verantwortlichen des Unternehmens tagtäglich umtreibt: „Wir sind ein sehr energieintensives Unternehmen. Unser riesiges Verzinkungsbecken, das sogar geeignet ist, um ganze Güllefassbehälter darin eintauchen zu lassen, muss dauerhaft auf einer Temperatur von 450 Grad Celsius gehalten werden. Sie können sich vorstellen, was das heutzutage an Energiekosten produziert”, brachte es Wehage auf den Punkt. Um extrem teure Verbrauchsspitzen zu vermeiden, sei eine ausgeklügelte Produktionsplanung vonnöten. Auch alle weiteren Maßnahmen zum Energiesparen wie die Wärmerückgewinnung seien längst ausgeweitet und stießen an ihre Grenzen. Die Photovoltaikanlage auf den Dächern helfe nur als „Tropfen auf dem heißen Stein”. Aktuell beschäftigte man sich laut Wehage mit der Planung weiterer PV-Anlagen und der Nutzung von Windkraft.

Ein Mann in einer gelb-blauen Arbeitsjacke steht links von einem Monitor und erläutert die dort zu sehenden Skalen.
Markus Wehage führte die Gruppe durch den Betrieb und erläuterte die Abläufe.


In Holdorf werden Produkte für den Metall- und Stahlbau, für Offshore- und Windkraftanlagen, für Industrie- und Anlagenbau, für die Landwirtschaft sowie für das Baugewerbe verarbeitet. Die Logistik geschieht entweder mit dem eigenen Lkw-Fuhrpark oder durch externe Transportunternehmen. Der in Holdorf weiterverarbeitete Zink stammt größtenteils aus Finnland. „Wir bieten sichere Arbeitsplätze und sind ständig auf der Suche nach neuen Mitarbeitern sowie nach Wohnraum für diese”, sagte Markus Wehage abschließend. (EW)

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