Mit 34 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat die Interessengemeinschaft Holdorf (IGeHo) am 23. August ihre diesjährige Radtour veranstaltet. Unter dem Motto „Holdorf: Wie es war, wie es ist, wie es werden soll“ zeigte sie Verbindungslinien zwischen Holdorfs Geschichte, heutigen Themen und künftigen Perspektiven auf.
Stationen dazu waren das Schul- und Sportzentrum, das neue Feuerwehrhaus, die Industriestraße, das kürzlich eröffnete Heimathaus am Osterort, die „Alte Schule“ (heute Alten- und Pflegeheim Olberding) und das bisherige Heimathaus am Westring. An diesen Stationen informierte der frühere Ratsherr Alfons Pille über damalige politische Entscheidungen und Hintergründe. Die IGeHo-Ratsmitglieder Thomas Deters und Andreas Lucht spannten vor dort aus den inhaltlichen Bogen über die derzeitigen politischen Diskussionen und Herausforderungen hin zu künftigen Planungen.

Höhepunkt der Radtour war der Abstecher zum Gut Ihorst. Mit Einverständnis des neuen Eigentümers sahen sich die Teilnehmenden ein wenig auf dem sonst nicht zugänglichen Hof um. Josef Kampers, in Ihorst aufgewachsen und kundiger Heimatgeschichtler, brachte der Gruppe auf launige Weise die Geschichte des Gutes nahe. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig in der Hoffnung, dass dieses künftig in einer würdigen Weise erhalten werden möge.

Der Abschluss der Tour fand bei Heinrich von Höne, besser bekannt als „Heini aus Lorse“, in Fladderlohausen statt. „Als IGeHo finden wir es wichtig, aus dem Gestern etwas mitzunehmen für das Heute und besonders für das Morgen“, begründete der IGeHo-Vorsitzende Andreas Lucht die Themensetzung der Radtour, „wir freuen uns, dass die Radtour dazu einen Beitrag leisten konnte und wir Informationen mit Geselligkeit verbunden haben.“ (AL)
