IGeHo Petition erfolgreich: Tempo 70 am Heidesee

Das war ein echter Schlussspurt: Noch am 30. Juni hatte Andreas Lucht, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Holdorf (IGeHo), rund 1.400 Unterschriften in den Briefkasten des Landkreises Vechta eingeworfen. Diese hatte die IGeHo online und klassisch auf Papier gesammelt, um ihrer Forderung nach der Einrichtung einer Höchstgeschwindigkeit von 70 Stundenkilometern auf der Neuenkirchener Straße zwischen Holdorf und Fladderlohausen Nachdruck zu verleihen. Nur einen Tag später, am 1. Juli, hat ein IGeHo-Mitglied ein kürzlich installiertes 70-er-Schild auf Höhe der Einfahrt zum Heidesee entdeckt. Allerdings gilt das neue Tempolimit nach Angaben der Gemeinde Holdorf nur von der Ortsausfahrt bis zur Einmündung Heidesee und nur in den Monaten Mai bis September.

Von Bäumen beschattete Straße mit einem Tempo-70-Schild am Straßenrand.
An der Einmündung Heidesee weist dieses Schild auf die neue Begrenzung hin.

Trotzdem: „Mission erfüllt!“ freut sich Lucht. Die Einschränkungen des Tempolimit seien noch nicht völlig verständlich. Wichtig sei aber, „dass unser Einsatz und die Mitarbeit und Unterstützung so vieler Menschen letztlich erfolgreich waren und es an dieser Stelle jetzt mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gibt.“
Die IGeHo hatte die Petition am 20. Mai gestartet. Sie stand unter dem Titel „Freizeit am Heidesee – aber sicher“. Bislang waren im genannten Bereich bis zu 100 Stundenkilometer erlaubt. Das sei angesichts der örtlichen Gegebenheiten zu hoch, zudem seien die Fahrzeuge, wenn sie sich in dem Tempo über die Autobahnbrücke nähern, erst vergleichsweise spät zu erkennen, erläuterte Lucht seinerzeit. Täglich überquerten zahlreiche Fußgänger und Radfahrer die vielbefahrene Straße, um die Freizeitangebote am Heidesee, Campingplatz und Tennisplatz zu nutzen.

Ein Mann steht mit einem großen weißen Briefumschlag neben einem Briefschlitz.
Einen Tag vor Bekanntgabe des neuen Tempolimits hatte IGeHo-Vorsitzender Andreas Lucht die Unterschriftenlisten in den Briefkasten des Kreishauses eingeworfen.

Andreas Luchts Dank gilt Ute Rybka-Beckermann für den Anstoß zu der Petition, Sergej Belz für die Umsetzung sowie allen Unterstützern und den beteiligten Behörden. „Gemeinsam haben wir mit der Petition einen wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit rund um den Heidesee geleistet“, sagt er.

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